Die Ordination verfügt über eine volldigitale Mammografieeinheit - Siemens Inspiration.

 

Im Rahmen des österreichweiten Früherkennungsprogrammes Brustkrebs werden sämtliche Mammografieaufnahmen durch einen weiteren Radiologen oder eine weitere Radiologin zweitbefundet. 

 

  Vorbilder - sofern die Voruntersuchung nicht bereits in unserem System elektronisch gespeichert ist -  sind bitte mitzubringen!

 

 

 

Viele Befunde sind ohne Fachkenntnis oft schwer zu verstehen.

Daher hat man sich entschlossen eine Klassifikation einzuführen:

 

Die BIRADS Klassifikation (Breast Imaging Reporting and Data System) gibt Auskunft über das Ergebnis der Untersuchung und ob daraus weitere Maßnahmen abzuleiten sind.

 

BIRADS 0: weitere Untersuchung ist erforderlich

BIRADS 1: negatives Mammogramm

Es liegt kein beschreibenswerter Befund im Mammogramm vor.

BIRADS 2: gutartiger Befund

Unauffälliges Mammaogramm, aber es liegt ein charakteristisch gutartiger Befund vor, der keine weitere Konsequenz erfordert (z.B. Zyste, gutartige Verkalkung)

BIRADS 3: wahrscheinlich gutartiger Befund (Kontrolle in 6 Monaten)

Herdbefund, der mit hoher Sicherheit einer gutartigen Veränderung entspricht und bei einer Kontrolle in 6 Monaten mit hoher Wahrscheinlichkeit unverändert sein wird.

BIRADS 4: suspekter Befund (Biopsie empfohlen)

Suspekter Herdbefund, der eine Biopsie rechtfertigt.

BIRADS 5: hochgradiger Verdacht auf Brustkrebs

BIRADS 6: durch Biopsie gesicherter Brustkrebs

 

Die Parenchymdichte einer Brust beeinflusst die Sensitivität der Mammographie. Zur Abschätzung der Aussagekraft der Mammographie hat das American College of Radiology eine Klassifikation definiert.

 

Vergleichbar ist die in letzter Zeit häufiger verwendete Dichteklassifikation "D":

 

ACR 1 = A: fettgewebsdominierte Brust, sehr hohe Sensitivität der Mammographie 

ACR 2 = B: einzelne Brustgewebsverdichtungen, gute Sensitivität der Mammographie

ACR 3 = C: inhomogen dichtes Brustgewebe, die Sensitivität der Mammographie kann vermindert sein

ACR 4 = D: extrem dichtes Brustgewebe, eine Läsion kann in der Mammographie nicht sichtbar sein

 

              

Untersuchen Sie regelmäßig Ihre Brust, das ist der wichtigste Baustein für Ihre Brustgesundheit!

 

Beginnen sie Ihre Untersuchung vor dem Spiegel:

 

Betrachten Sie Ihre Brust zunächst mit herabhängenden Armen und danach mit über den Kopf gestreckten Armen

  • Achten Sie auf die Form und die äußere Kontur Ihrer Brust: sind Asymmetrien oder Hautdellen neu aufgetreten?
  • Finden Sie Auffälligkeiten an den Brustwarzen? Ist eine Einziehung der Brustwarze zu erkennen, die bisher nicht bestanden hat? Erkennen Sie Rötungen, eine Hautschuppung?
  • Tritt Flüssigkeit aus der Brustwarze aus (milchig, blutig, wässrig, verfärbt)?

Tasten Sie die Brust gründlich ab!

 

Bei der Untersuchung im Stehen ist es oft hilfreich, die Brust unter der Dusche mit eingeseifter Haut abzutasten.

Manchen Frauen kommt es auch entgegen, die Brust in der Badewanne zu untersuchen.

Bei Frauen mit dichtem Drüsengewebe empfiehlt sich die Untersuchung im Liegen, da sich die Brust bei gestrecktem

Arm der zu untersuchenden Seite auf eine größere Fläche verteilt und somit dünner wird (Abb.2). Außerdem ist der

Bindegewebsapparat im Gegensatz zum Stehen entspannt und weich.

 

Die Brust besteht aus

  • Drüsengewebe
  • Fettgewebe
  • Bindegewebe

Diese Strukturen tastet man natürlich auch in der gesunden Brust. Viele Frauen sind dadurch verunsichert und

trauen sich nicht zu, einen etwaigen Knoten zu ertasten. Es geht nicht darum, das getastete Gewebe zu

identifizieren. Man sollte seine Brust aber durch die regelmäßige Tastuntersuchung so gut kennen, dass man

Abweichungen von der letzten Untersuchung erkennen kann und einer Abklärung zuführt.

 


Download
Anamneseblatt Mammografie
fb_mamma_ohnelogos.pdf
Adobe Acrobat Dokument 263.8 KB

Download
Aufklärungsblatt Mammografie
BKF-AUFKLÄRUNGSBLATT.doc
Microsoft Word Dokument 32.5 KB